Deutsches Museum


Ausstellung Chemie in Freizeit und Sport, München, Deutschland


Begehbarer Mikroskopblick

Die solitär stehende Ausstellungseinheit der Sonderausstellung ist als gerader Kreiszylinder konzipiert. Eine doppelwandige Membran ummantelt die runde Ausstellungsfläche - eine interaktive Themeninsel, die Fragen zur Chemie im Alltag bis in das kleinste Detail erklärt. Eine abstrahierte Mikrostruktur von Gewebe bildet das Grundmuster für die Gestaltung der weißen Umfassungswand. Die durchbrochene Oberfläche mit ihrer partiellen Lichtdurchlässigkeit verleiht der Hülle optisch Leichtigkeit und gewährt Einblick in den Ausstellungskern. Durch die Verwendung von PLEXIGLAS

Mineral war aufgrund der verfügbaren Rohplattenformate von 2 x 3 Metern eine sehr geringe Fugenanzahl möglich und somit wurde eine nahezu homogene Wirkung der Rotundenoberfläche erzielt. Die Segmente wurden im gebogenen Zustand in Materialstärke ausgefräst und dann jeweils mit einem Versatz von 10 Zentimetern verklebt. Durch diesen Versatz wurde auch das ausgefräste Muster verschoben und durch diese Überlagerung konnte eine hohe plastische Wirkung der Struktur erreicht werden. Aufgrund der werksseitig fertigen Oberfläche entfielen aufwändige Schleifarbeiten und die Verschmutzungsneigung der weißen Oberfläche ist verschwindend gering.

Ausstellung Chemie in Freizeit und Sport (13.10.2011 bis 30.12.2012)

Ort

Deutsches Museum, München, Deutschland

Baujahr

2011

Fläche

132 m²

Material

PLEXIGLAS

Mineral NF, weiß satiniert

Architekten

Ambos + Weidenhammer Architekten, München
architektur & design Hirche, Nürnberg

Verarbeiter

Georg Ackermann GmbH, Wiesenbronn

Eigenschaften

  • Große Plattengrößen für wenig Fugen

  • Frei verformbar, leicht fräsbar, vollflächig zu verkleben

  • Samtweiche Haptik und hochwertige Optik

  • Homogen durchgefärbter Werkstoff

  • Geringe Verschmutzung durch werksseitig fertige Oberfläche